Nicht ganz unerwartet kassierte Drittligist SV Siek beim Meisterschafts-Topfavoriten TTC GW Bad Hamm eine Niederlage, die allerdings mit 0:6 nach exakt nur 100 Minuten erneut sehr hoch ausfiel. Sowohl Wang/Kim (0:3 gegen Engemann/Nad Nemedi) wie auch Cords/Khazaeli mussten jeweilige 0:3 Niederlagen im Doppel hinnehmen wobei die beiden ersten beiden Sätze (1:11, 2:11) der aktuellen norddeutschen Meister Cords/Khazaeli gegen Bialek/Zeptner schon ein wenig blamabel waren. Im dritten Durchgang unterlagen die Beiden dann erst in der Verlängerung mit 10:12.
Auch in den ersten beiden Einzeln blieben die Stormarner vor 110 Zuschauern in Hamm ohne Satzgewinn. Spielertrainer Wang Yansheng gegen Jugendnationalspieler Gerrit Engemann und Kim Doyub gegen den Polen Artur Bialek.
Etwas mehr Gegenwehr zeigten dann Patrick Khazaeli beim 1:3 gegen Nad Nemedi und vor allem Daniel Cords, der den Linkshänder Henning Zeptner mit guter Leistung in den Schlussdurchgang zwingen konnte dort aber leider das Nachsehen hatte.
Am Samstag, den 11.03.17 um 15.00 Uhr gastiert dann das Team vom TTC Seligenstadt aus Hessen in Siek und dort können die Zuschauer dann wieder ein Spiel auf Augenhöhe zu sehen bekommen. Der aktuelle Tabellenfünfte will dann mit einem weiteren Heimsieg sein derzeitiges Punktekonto von 14:14 Zähler wieder positiv gestalten.
Hier der Bericht der Gastgeber die vor dem Spiel auf eine viel engere Partie eingestellt waren:
Gute Gegenwehr der 1. Damen beim 3:8 und erkämpftes 7:7 Remis…
Auch ohne ihre Nr. 1 Juliane Kiehn zeigte die 1. Damenmannschaft im Heimspiel gegen den SV Farnewinkel-Nindorf eine gute Vorstellung, unterlag aber am Ende mit 3:8. Einen bärenstarken Tag erwischte Julia Bergmann, die zunächst Mariska Bartelt bezwang und später für das „Highlight des Tages“ sorgen konnte in dem sie die beste Spielerin der Liga, Höbke Dibbern (jetzt 26:3) mit 3:2 schlagen konnte. Ihr dritter Einzelerfolg kam leider nicht mehr in die Wertung für die Maren Siegemund den dritten Zähler beisteuern konnte.
Am Sonntagnachmittag ging es dann gegen das junge Team aus Friedrichsort, die mit 2:0 aus den Doppeln gegen schwache Gastgeber starten konnten. Diese Führung hielt bis zum 7:4 der Gäste über die ganze Spielzeit an ehe das Team um Julia Bergmann noch mal zurückkam und die letzen drei Einzel für sich entscheiden konnte. „Matchwinner“ dieser Partie war neben der dreimal siegreichen Julia Bergmann ihre jüngere Schwester Jana, die bei ihrem zweiten VL-Einsatz mutig drauf los spielte und sich später im letzten Einzel in einen kleinen Rausch spielen konnte. Mit gleich zwei Einzelerfolgen war Eigengewächs Jana maßgeblich am 7:7 Remis beteiligt. Die restlichen Zähler holten Ramona Peter und Maren Siegemund.
Geballte Bergmann-Power am Sonntag: Julia und Jana an fünf der sieben Punkte beteiligt !!! Stark !!!
